Krummi

  

Das in Österreich beheimatete Quintett spielt groovige und zartschmelzende sowie aparte Versionen Isländischer Volksmusik.

Die fünf Musiker*innen tragen unsere Sehnsüchte dorthin, wo alle Wünsche in Erfüllung gehen, zumindest für einen Moment lang. Ins Nirgendwo, ins Niemandsland, nach Island, wo Klänge Utopien in den schönsten Farben malen. Das sind der Akkordeonist Roman Pechmann, der gemeinsam mit der isländischen Sängerin Ellen Freydis Martin bestes musikalisches Kopfkino erleben lässt. Ebenso die Perkussionistin Nora Schnabl-Andritsch, die mit ihrem ausdrucksstarken, originellen und gleichermaßen einfühlsamen Spiel und ihrer Stimme bezaubert. Durch sein wunderbar beseeltes Spiel entführt uns der Bratschist Peter Andritsch zu den isländischen Mythen und dem bezaubernden Farbenspiel dieser Landschaft. Das ferne Land ist plötzlich greifbar nahe, eine Melodie fungiert als Brücke zu den Bildern im Kopf, zur eigenen Phantasie. Carles Muñoz Camarero, Violoncello spielt klangsinnlich, groovig und abwechslungsreich und stellt mit seinem Spiel einen neuen, überzeugenden Zusammenhang zu isländischer Musik her. Diese Lieder, die allesamt aus unzähligen Geschichten fernab unseres Kulturkreises zusammengetragen worden sind, entstammen der Feder menschlicher Sehnsüchte. Diese Lieder und Ellens Erzählungen verführen uns und tragen uns mit ihrem Feuer ins Nirgendwo, nach Island.

Die im September 2016 erschienene CD ist in einem meisterlichen Niveau musiziert und arrangiert. Sie spiegelt die Spontaneität und die enorm breite stilistische Vielfalt der Band wider. Einmal kühn traditionell, ein andermal tief im Bereich der Improvisation und Weltmusik verankert: diese Musik ist vielseitig, überraschend und virtuos. Krummi og hinir Alpafuglarnir!

Von 4.-8. Juli 2018 war Krummi für eine Tournee in Island.

Ellen Freydis Martin/ Vocals: ‚Söngur‘
Nora Schnabl-Andritsch/ Percussion/ Vocals: ‚Trommur‘
Roman Pechmann/ Akkordeon: ‚Harmónikka‘
Peter Andritsch/ Viola: ‚Lágfiola‘
Carles Muñoz Camarero/Violoncello: ‚Sello‘