Band

Ellen Freydis Martin | Vocals: ‚Söngur‘

Die isländische Sängerin Ellen Freydís Martin, studierte Gesang in der Akademie in Reykjavík bei Dora Reyndal (Fach Opern, Lied und Oratorien). An der Julliard University New York bei Oren Brown und Vincenzo la Selva. Meisterkurse in Oslo, Kopenhagen und Wien bei Berit Hallquist, Jill Feldmann und Jessica Cash.

Mehrere Produktionen an der Isländischen Oper in Reykjavik sowie bei Theater Nanu, Kärnten. Solistin bei den Musikwochen Millstatt sowie dem Carintischen Sommer. Uraufführung einer Komposition vom Gabriele di Toma in Vittorio Veneto, Italien. Freischaffende Künstlerin im Bereich Klassik und Improvisation im In- und Ausland mit zahlreichen Ensembles und Musikern u.a. mit Rudolf Buchbinder, Stefan Kühne, Bobby McFerrin. Referentin der Carintischen Musikakademie, Leiterin von zwei Chören.

Mit der Crossover Band Krummi geht Ellen Freydis Martin ihren ganz eigenen Weg zurück nach Island, in ihre Heimat. In ihren Liedern holt sie alte, fast vergessene Geschichten heraus, über hässliche, alte Kerle, die in Felsspalten hausen und durch merkwürdige Laute auf sich aufmerksam machen. Trolle, die Fischer und ihre Boote in die Weiten des Nordmeeres irreführen. Von einem ungleichen Liebespaar, das in den Bergen mit ihren Kindern überlebt, bis sie entdeckt werden und den Freitod wählen. Zwischen zwei Liedern eine Geschichte: das Publikum sieht die Reiter Hals über Kopf über die Dünen fliehen. Sie flüchten im gestreckten Galopp vor der Elfenkönigin. Erreicht sie die Reiter vor Sonnenuntergang, sind sie dem Tode geweiht. Ellen erzählt nicht nur mit ihrer Stimme, ihr ganzer Körper ist mitten im Tumult, sie ist Teil ihrer Erzählung und singt das Lied als wäre sie mitten im Geschehen. Es ist ein ungewöhnliches Abenteuerkonzert, welches Ellen Freydis Martin mit ihren Musiker*innen inszeniert. Eine Reise mit Krummi ist in jedem Fall ein Abenteuer!!

Nora Schnabl-Andritsch | Percussion | Vocals: ‚Trommur‘

Musikerin, Rhythmikerin.
Sie unterrichtet an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien am Institut für Musik- und Bewegungspädagogik- Rhythmik: Schlagwerk- und Instrumentalensemble, Rhythmik, Bewegungsbegleitung am Schlagwerk und Instrumentenbau. An der Musik und Kunst Privatuniversität Wien, Studiengang Tanz unterrichtet sie Rhythmik. Ihre interdisziplinären und partizipativen Projekte liegen im Bereich Musikvermittlung, inklusive Unterrichtskonzepte für heterogene Gruppen, multisensorische Wahrnehmungsbildung, freie künstlerische Gestaltungsprozesse in den Bereichen Musik-, Bewegungs- und Bildsprache sowie Improvisation. Als Musikerin ist sie live und auf CD mit ‘Krummi’ unterwegs.
https://www.andritsch.at

Roman Pechmann | Akkordeon: ‚Harmónikka‘

Studium am Staatlichen Konservatorium in Bratislava (Akkordeon, Schlagzeug), am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt bei Mika Väyrynen und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei James Crabb und Geir Draugsvoll. Seit 1996 Leiter der Akkordeonklasse am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt, Referent bei diversen Seminaren und Kursen (KultUrlaub, Akkordeon ist cool, Jeunesse Slovenien u.a.), Juror bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben.

Konzerte und Musikwettbewerbe in der Slowakei, Österreich, Deutschland Ungarn, Dänemark, Italien, Slowenien, Kroatien und Norwegen; Radioaufzeichnungen (Slowakische Rundfunk, ORF); Solistisch und kammermusikalisch tätig, Mitwirkung mit Ensemble Kreativ, Mahler Ensemble, Akkordeonduo „ConTact“, Toujours Mozart, Stadttheater Klagenfurt, Ensemble quintAkkord, AusTrio (Orfej Simić – Violine, Éva Simić-Németh – Violoncello), Duo FinePuls mit Christian Filipič (Flöte), Noise control (Thomas Unterrainer, Johannes Hirschler – Klarinetten), Elisabeth Väth-Schadler (Klavier), TriForma (Gabriel Lipuš – Tenor, Ulrike Mattanovich – Harfe), Che Tango, Krummi, Erwin Kropfitsch, London Conchord Quartett, etc.

Peter Andritsch | Viola: ‚Lágfiðla‘

Bratschist, Kulturmanager
Violastudium in Graz, Wien (Universität für Musik und darstellende Kunst – Thomas Kakuska, Hatto Beyerle, Ilse Wincor (Abschluß: Lehrbefähigung, Mag. artium), Hannover (Universität für Musik, Abschluß: Konzertfach Viola). Meisterkurse bei Thomas Riebl, Bruno Giuranna, Siegfried Führlinger.
Abschluß „Lehrgang für Jazzimprovisation für Streicher“ an der Bruckner Universität Linz.

Als Kammer- und Orchestermusiker zahlreiche Auftritte, Tourneen und CD-Aufnahmen u.a. Wiener Symphoniker, Camerata Academica Salzburg, Staatsoper Hannover, Wiener Kammerorchester, Staatsoper Hamburg, Academia Allegro Vivo. Mit Nikolaus Harnoncourt, Jordi Savall, Roger Norrington, Sándor Végh, etc. Als Kulturmanager: Organisator von Festivals und Geschäftsführer von Kulturinitiativen.
https://www.andritsch.at

Carles Muñoz Camarero | Violoncello: ‚Selló‘

© Stefanie Freynschlag

Der in Barcelona geborene Cellist Carles Muñoz Camarero machte seine ersten musikalischen Gehversuche am Cello im Alter von fünf Jahren. 2012 schloss er sowohl sein Konzertfachstudium für Cello – Gambe als zweites Instrument – an der Hochschule für Musik Kataloniens (ESMuC), als auch sein Publizistikstudium an der Universität Ramon Llull ab.
Nach Beendigung seines klassischen Studiums widmete er sich hauptsächlich anderen Musikwelten: Weltmusik, Jazz, Flamenco, usw., wo Improvisation immer eine zentrale Rolle spielte. Aus diesem Grund hat er 2015 begonnen, IGP Jazzvioloncello bei Andreas Schreiber an der Anton Bruckner Privatuniversität zu studieren.
Zu seinen Lehrern gehörten Arnau Tomàs (Cuarteto Casals), Ernst Reijseger, Andreas Schreiber und Peter Herbert. Mit folgenden Bands ist er im In- und Ausland (von Norwegen bis Spanien, von Portugal bis Österreich) zu hören: Billy&Johnny (Freaky-Folk); Lofoten Cello Duo (Weltmusik); SIMSA Fünf (Jazz Quintett); ZINQ (Klassik-Jazz), Laures (Jodeln und Obertongesang). Mit Raynald Colom (Trompete), Neil Harbisson (Cyborg-Aktivist), Aupa Quartett (Jazz Streichquartett) und Wouter Vandenaabele (Folk Geiger) stand er schon auf der Bühne.
https://www.billyandjohnny.com
https://www.lofotencelloduo.com